MUSIK ÜBERWINDET GRENZEN

Das Berliner Musikschulbündnis

Berlin ist heute als Kultur- und Musikstadt Weltklasse und alle strömen herbei, um sich an dem kulturellen Reichtum zu erfreuen. Aber zugleich verspielt die Stadt ihre musikalische Zukunft, indem sie zusieht, wie die Musikschulen im Kräftespiel der politischen Strukturen zerrieben werden. Dass der schleichende Niedergang der Musikschulen trotz eines Berliner Schulgesetzes (Recht auf musikalische Bildung), trotz eines Musikschulbeirates (der die zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft berät), trotz eines (Entwicklungs-)Masterplanes des Landesmusikrates, trotz verbindlicher Richtlinien des „Verbandes deutscher Musikschulen“ u.v.m. stattfindet, ist absurd.

Die Gründungsmitglieder des „Bündnis zur Förderung der öffentlichen Berliner Musikschule(n) e.V.“ vertreten den gesellschaftlichen Konsens, dass unsere Stadt eine gesunde Musikschule braucht. Daniel Barenboim, Inka Bause, Nils Busch-Petersen, Torsten Kühne, Prof. Dr. Ulrich Mahlert, Sandra Maischberger, Jocelyn B. Smith, Jörg-Peter Weigle und Thomas Quasthoff stehen dem Musikschulbündnis dabei als Mitglieder des Kuratoriums unterstützend zur Seite.

 

Das Musikschulbündnis ist auf der Suche nach der Rolle der Berliner Musikschule in der Stadt von morgen. Wir haben keine Patentrezepte und stehen ganz am Anfang. Da die bisherigen Bemühungen anderer Gremien in der Vergangenheit nicht ausreichend wirkungsvoll waren, vernetzen wir uns jetzt mit kreativen Köpfen und Vordenkern Berlins, denn sie haben verstanden, dass unsere Stadt Musik braucht. Mit ihnen möchten wir neue Brücken bauen, neue Modelle und Wege erdenken und helfen, die Weichen richtig zu stellen. Wir machen uns stark für die musikalische Zukunft!

Die Musik und das Musizieren sind eine Quelle der Kraft, die den ganzen Menschen berührt und formt.

Als non-verbale Sprache ist Musik ideal geeignet, um Menschen unterschiedlichster Herkunft in unserer wachsenden Stadt zu verbinden und das Miteinander zu erleichtern. Der Mensch braucht Musik!
 

L1

Podiumsdiskussion im RBB am 19.3.2015 mit Sandra Maischberger, Prof. Dr. Ulrich Mahlert, Annette Indetzki, Mark Rackles, Prof. Christian Höppner, Nils Busch-Petersen, Tabea Möhlis (von rechts nach links
 

ERWARTUNG

Die Menschen der Stadt erwarten von der Berliner Musikschule, dass dort ALLE ein Instrument erlernen können. Um das zu erreichen, und zwar nicht wie bisher auf Kosten der Dozierenden braucht es 1. einen ernsthaften politischen Willen zur Veränderung und 2. bessere Strukturen auf Verwaltungsebene, die die Verwendung vorhandener und zusätzlicher Ressourcen effizienter machen.

 

FRAGEN

Wir fragen uns z.B.
Was bedeutet die Berliner Musikschule für die Bildung in unserer Stadt und wie ist sie in der Gesellschaft verankert?
Was ist uns musikalische Bildung eigentlich wert?
Wo verläuft die goldene Linie zwischen Qualität und Quantität?
Wodurch wird Musikschularbeit behindert und wie könnte der Knoten gelöst werden?

 

UND SIE?

Wir brauchen Unterstützer, Mitdenker, Ideengeber, Visionäre, Weitersager, Mutmacher und Wegweiser aus der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft. Sprechen Sie uns an!

Es wird spannend!
 

NACHRICHTEN

3.10.2015
Interview mit Thomas Quasthoff im RBB (Kulturradio am Morgen) anlässlich der Gründung des Berliner Musikschulbündnisses.

29.9.2015
Das Bündnis zur Förderung der öffentlichen Berliner Musikschule e.V. wurde gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister steht aus.

6.4.2015
Podiumsdiskussion mit Staatssekretär M. Rackles im RBB zum Thema "Musikschule für die Zukunft - Musikschule für alle ?"

 

Mehr Information

Wenn Sie mehr über das Musikschulbündnis erfahren wollen, dann nehmen wir Sie gerne in unseren Mailverteiler auf. Bitte senden Sie uns eine mail an: musikschulbuendnis@gmail.com


 

Kuratorium
Daniel Barenboim, Inka Bause, Nils Busch-Petersen, Dr. Torsten Kühne, Prof. Dr. Ulrich Mahlert, Sandra Maischberger, Jocelyn B. Smith, Jörg-Peter Weigle, Thomas Quasthoff

Vereinsvorstand
Chris Berghäuser (Vorsitzender), Klaus-Jürgen Weber, Dr. Katharina Bradler, Roland Thiel (Kassenprüfer), Ulrike Philippi (Schriftführerin)

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© Chris Berghäuser